Gardinenstangen für Fortgeschrittene

5. Februar 2008 – 14:37 von Henning

Dass Gardinen oder Vorhänge an die Fenster gehören, um einen Sichtschutz für die Erhaltung der eigenen Privatsphäre zu bilden ist nach heutigem Stand der Evolution halbwegs eine Selbstverständlichkeit. Behalten wir aber auch die Kehrseite der Medaille im Auge: kommen die nervigen Nachbarn oder die buckelige Verwandtschaft zu Besuch, sollten die Gardinen auch von innen etwas her machen.

Gardinenstangen-DesignDer Markt lässt sich immerhin nicht lumpen und präsentiert dem willigen Käufer beeindruckend viele geometrische Formen von Gardinenstangen. So haben es sich schließlich auch Designer zur Aufgabe gemacht, mal eine Serie ganz außergewöhnlicher Vorhangstangen zu entwerfen. Dabei kam die Idee auf, Formen zu benutzen die besonders entspannend auf den Menschen im Wohnraum wirken sollen. Ein gutes Beispiel für das Endprodukt dieser Ideen ist das Endstück mit dem sitzenden Mann (zu sehen in der Abbildung), weitere Formen umfassen z.B. Rosen, Tulpen oder antike Formen. Diese kleinen Kunstwerke sind, allen Unkenrufen zum Trotz, ein überraschend angenehmer Hingucker und prägen der Fenstergestaltung einen neuen, ganz eigenen Stempel auf.

Starke Stücke

Die Formen der Endstücke sind nicht nur größer als herkömmliche Kegel- oder Kugelendstücke, sondern auch schwerer. Das liegt daran, dass diese aus Metall sind und im Sandguß-Verfahren (!) hergestellt werden – eine geballte Ladung Materialqualität. Wenn man also besonderes Misstrauen in die heimische Baumasse besitzt, mag es sich lohnen sich vor Montage eingehend mit dem Thema Schrauben und Dübel zu befassen, in der Regel wird es aber keine Probleme geben ;-) Da auch die schönste Gardinenstange nicht gänzlich ohne Gardine auskommt, kann dem stolzen Besitzer hernach noch das Experimentieren bei der Auswahl der Gardinen ans Herz gelegt werden.

Wem beim Gedanken an die Anschaffungskosten das Herz blutet, der sei getröstet: immerhin haben alle etwas davon, wenn die Gardinen schön aussehen. Auch die, die dann von draußen nicht mehr hereinschauen können.

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